Unser Lampenfieber steigt.... Die SommerBühne Diahren eröffnet mit einer Premiere. |
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9. Mai um 20 Uhr HEILIG ABEND – VERHÖR IN DER NACHT von Daniel Kehlmann
Weitere Vorstellungen am Do 14.5, Fr 15.5 und Fr 22.5, Sa 23.5 um 20 Uhr SommerBühne Diahren 9
Heiligabend 22.30h. Die linke Philosophieprofessorin Judith ist auf dem Weg zu ihren Eltern von Zivilfahndern aus dem Taxi geholt worden. Nun steht sie dem Verhörspezialisten Thomas gegenüber, der sie mit einem ungeheuerlichen Vorwurf konfrontiert: sie und ihr Exmann sollen einen Bombenanschlag am Heiligabend um 24h geplant haben. |
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Es bleiben Thomas also noch 90 Minuten, um herauszufinden, wo der Sprengsatz explodieren soll. Doch obwohl sie mit starken Indizien konfrontiert wird, gibt Judith sich völlig ahnungslos. Ist sie eine eiskalte Lügnerin? Oder hat Thomas sich in einen paranoiden Irrtum verrannt? Und welche Rolle spielt eigentlich ihr Ex-Mann?
Eine Kulturelle Landpartie ganz ohne neue Inszenierung für unsere Sommerbühne in Diahren? Das kann nicht sein! Aber als wir diesen Entschluss vor geraumer Zeit fassten, da waren die öffentlichen Fördertöpfe bereits leer, wir würden uns also kein aufwändiges Stück leisten können. Machten wir uns also auf die Suche nach einem spannenden klein besetzten Kammerspiel. Aus dem zuerst ins Auge gefassten 4-Personen-Stück wurde so ein 3-Personenstück, und dann ein 2-Personenstück… Aber wie heißt es so hintersinnig? „Kunst ist, wenn man nichts mehr weglassen kann.“
Und so stürzten sich Kerstin Wittstamm und Gero Wachholz, die sich trotz ihrer jahrelangen Zusammenarbeit noch nie so intensiv künstlerisch begegnet sind, gemeinsam in dieses Abenteuer. Erfolgsautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“/ Tyll“) bietet mit „Heilig Abend – Verhör in der Nacht“ eine fantastische Vorlage für ein scharfsinniges psychologisch-philosophisches Duell um Verantwortung, ethisches Handeln und die Legitimität von politischer Gewalt.
Wir freuen uns auf lebhafte Debatten und Diskussionen im Anschluss… denn: Miteinander ins Gespräch kommen, das will Theater - und ist der beste Weg für eine lebendige Demokratie.
Fotos: Jochen Quast |
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Käpt´n Ahab bittet um ein Wort!
Hört, ihr Männer und Frauen der rauen See, ihr Anteilshungrigen und Schicksalsgefährten! Wahrlich – das lief schief, schiefer als ein Mast im Orkan! Unser Zusammentreffen mit den Uniformierten auf fremdem Gewässer, tief in den tückischen Strömungen Sachsen-Anhalts, war kein freundlicher Gruß unter Seefahrern. Kaum hatten wir die unsichtbare Linie der Landesgrenze überquert, die Segel gesetzt, um mit donnernden Lautsprechern die Stimmen gegen den Sturm der AFD zu verstärken – da fielen sie über uns her, zahlreich wie Haie im Blutrausch, und legten uns fest mit eiserner Entschlossenheit. |
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Aye! Unser Schiff war verwundbar, das gebe ich zu – hier ein Knarren, dort ein Riss im Gebälk – und sie, die Hüter der Ordnung, suchten danach mit Argusaugen, wühlten und spähten, bis sie fanden, was sie suchten. Doch hört mich gut: Wir geben nicht auf! Nicht heute, nicht morgen, nicht solange noch ein Funke Glut im Kessel der Pequod glimmt!
Es bleibt ein Tanz auf Messers Schneide, ein Ringen mit Wind und Welle, ob wir weiterhin die salzige Luft der Freiheit atmen dürfen. Doch wir stehen! Unsere Rettung wird vielleicht kein gewaltiger Kampf wie jener um den gestrandeten Buckelwal vor Poel – doch unterschätzt uns nicht. Auch kleine Schiffe können große Stürme bezwingen. |
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Und seht! Neue Kräfte sind an Bord gekommen: Marit Persiel, nun zweite Offizierin, mit klarem Blick und fester Hand am Ruder! Und Miron Wetzel, als Tashteego, flink wie der Wind in den Wanten! Sie haben schnell gelernt, aye, und führen sich auf wie wahre Walfänger, würdig dieses widerspenstigen Kahns! Darum sage ich euch: Freut euch! Freut euch auf Jameln, auf jenen Acker, der uns Meer ist, an der B248, unweit der Feuerwache – unser Ozean aus Erde und Trotz! Dort heben wir den Anker zur neuen Saison: Am Sonntag, dem 10. Mai, zur 16. Stunde! Und weitere Fahrten folgen – möge der Himmel verhüten, dass es die letzten sind – am 17. Mai zur 17. Stunde und vom 19. bis zum 21. Mai, wenn die Nacht sich senkt, jeweils um 20:30!
Ahoi! Und möge der Wind euch tragen! |
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„HÖR & BAUCH“ – Theater als Mutmacher
Initiiert durch die Grundschule Lüchow und dem Kreisjugendpfleger Matthias Niebuhr startet die Freie Bühne Wendland ein mobiles Theaterstück gegen sexualisierte Gewalt.
Wie fühlen sich Grenzen an? Und was passiert mit Geschichten, die man für sich behält? Die Freie Bühne Wendland beginnt aktuell mit den Proben für ein neues mobiles Theaterstück mit dem Titel „Hör und Bauch“. Dieses Stück richtet sich gezielt an Grundschulkinder der dritten und vierten Klasse und soll sie auf spielerische und einfühlsame Weise im Umgang mit sexualisierter Gewalt stärken. |
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Nach der Premiere für geladene Gäste Anfang Juni wird das mobile Theaterstück direkt in den Schulen aufgeführt, sodass die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung erreicht werden. Bis Ende 2027 soll es insgesamt 34 Aufführungen geben. |
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Kostümprobe bei Elke Kuhagen
Das Zwei-Personen-Stück „Hör und Bauch“ erzählt die Geschichte von Zanny und Jo, die eine besondere Aufgabe haben: Sie helfen dabei, unerzählte Geschichten hörbar zu machen. Ihr wichtigstes Werkzeug ist GEORG, ein Geschichtsabhörgerät mit einem riesigen Ohres. Ihr Motto: „Erzählen hilft!“ Doch als GEORG streikt, ergibt sich für Zanny die Chance, selbst eine Geschichte zu teilen. |
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Carolin Serafin und Kerstin Wittstamm = Zanny und Jo |
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Wunschlos?
Was schenkt man jemandem, der alles hat?
Ein 'SoliThea-Ticket' der Freien Bühne Wendland.
Ein Gemeinschaftsgeschenk für gute FreundInnen oder KollegInnen.
Und ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Freien Bühne Wendland.
Kultureller geht's kaum! Infos unter http://www.freiebuehnewendland.de/solithea |
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