Spielplan

  • 25.07. - Käpt´n Lüttich und Baby Dronte (05962-640)
  • 11.08. - Ist das die Liebe? (03883-729096 und hagenow-info@hagenow.de)
  • 12.08. - Ist das die Liebe? (www.landkultur-freepsum.de/reservierung.html)

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Nix Sommerpause

Abgesehen von den vielen vielen planerischen Organisationsarbeiten, um die kommenden Jahre spannend, förderfähig und gefördert zu erhalten, proben wir was das Zeug hält. Zwei Produktionen, die beide auch auf Gastspielreisen gehen sollen: „der Du“ (von Julia Wolf) eine Art Roadmovie mt drei Frauen und „Der Junge im Bus“ (von Suzanne van Lohuizen) – ein Theaterstück, das an Schulen aufgeführt werden wird – tatsächlich in einem Bus.

Außerdem ist die Freie Bühne Wendland auch im Juli unterwegs: am 23. Juli mit EMMAS GLÜCK um 18 Uhr in Bad Essen und am am 25. Juli um 15 Uhr mit „Käpt’n Lüttich & Baby Dronte“ in Herzlake. Siehe auch Spielplan.

Premiere am 25. August im Wendland, Platenlaase

Luzi, Dora und Eve, sind auf der Flucht vor der Polizei. Auf dem Rücksitz ihres Wagens liegt ein Schwerverletzter. Luzi hat ihn in einer Bar aufgerissen. Beim schnellen Sex auf der Toilette ist er mit dem Kopf gegen die Kloschüssel geknallt und muss jetzt bewusstlos als Projektionsfläche für ihre überbordenden Fantasien herhalten. Der Text von Juliane Wolf ist atemberaubend dicht, von zarter Poesie und anarchischem Witz durchzogen. Die Freie Bühne Wendland wählt einen minimalistischen Ansatz, und stellt so die Kunst der Spielerinnen in den Mittelpunkt, die aus dem Nichts magische Realitäten erschaffen. Es spielen: J. Arndt, C. Serafin, K. Wittstamm. Regie: G. Wachholz.

 

 

 Der Junge im Bus

von Suzanne van Lohuizen, für Kinder ab zehn Jahren | Premiere Anfang September 2017

An seinem zwölften Geburtstag ging Wichards Mutter für immer fort und ließ ihn allein zurück. Seitdem ist ein Bus, ihr Abschiedsgeschenk an ihn, sein Zufluchtsort, sein Zuhause. Unterstützt wird er von Karolien, die mit ihm umherfährt und für ihnsorgt. Auch nach vielen Jahren durchlebt Wichard wieder und wieder die Konfliktemit seiner Mutter. Er ist „verrückt“, wie er selbst sagt, gefangen in einer unglücklichen Kindheit. Im Bus scheint die Zeit still zu stehen. Um dem Gefühl der Verlassenheit zuentkommen, lädt er sich gern Besucher ein. (zitiert nach Theater Rudolstadt)

In der Geschichte des schizoiden Jungen Wichard „Der Junge im Bus“ (de jongen inde bus) der Niederländerin Suzanne van Lohuizen wird die Fiktion des Theaters auf eine gerade beängstigende Weise aufgelöst: Das Sein ersetzt den Schein; die Zuschauer sollen glauben sie wohnen einem realen Vorgang bei. Die Auflösung der Fiktion beginnt schon damit, dass Wichard die jugendlichen Zuschauer des Stückes aus ihrem Klassenzimmer in seinen Bus lotst. Mit der Figur des Wichard untermauert Suzanne van Lohuizen noch den Realismus der Szene: sie gibt nicht vor, Wichard sei ein Junge, lässt also nicht einen erwachsenen Schauspieler einen Zwölfjährigen spielen, sondern nutzt gerade den Altersunterschied zwischen Schauspieler und Rolle, um damit die schizophrenen Regressionsschritte Wichards sichtbar zu machen. Die Autorin verlässt scheinbar völlig den Bereich der Fiktion, wenn die Jalousien vor den Fenstern des Busses hochgehen und die Zuschauer Wichards Mutter tatsächlich über die Straße weggehen sehen. Gleichzeitig aber leugnet das Stück die Gesetzte der Alltagsrealität: die ebenso angstbesetzten wie sehnsuchtsvollen Erinnerungen Wichards an seine Mutter werden szenische Realität – seine Mutter tritt auf. Gerade dadurch, dass diese Phantasieszenen eingebettet sind in Szenen größtmöglicher Illusion von Realität, erscheint auch sie als real, als wahr. Der Grundstein für ein Verständnis der Krankheit bei den Jugendlichen Zuschauern ist gelegt.

(zitiert aus „Spielplatz 2, Verlag der Autoren“)

 

Freie Bühne Wendland im neuen Licht!

Mit Unterstützung der LaFT (Landesverband der Freien Theater) und Geldern des MWK (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) durften wir unsere mobile Technik auffrischen. Fünf neue Scheinwerfer, ein Tageslichtprojektor, eine Traverse und ein mobiler Lautsprecher machen uns glücklich! Das Meiste war schon im Einsatz, bei der Kulturellen Landpartie (siehe Beitrag unten).

Wir bedanken uns sehr herzlich.

Die Kulturelle Landpartie im Wendland

April Frohe Ostern!

Alles sprießt und wächst, unsere Planungen auch.

Drei Produktionen

wachsen und gedeihen, feiern bis Jahresende Premieren: „Der Junge im Bus“ von Suzanne van Lohuizen, „Der Du“ von Julia Wolf und „Der Hund mit dem gelben Herzen“ von Jutta Richter.

vom 25.Mai bis 5. Juni 2017

„Die Stadt unter dem Meer“ streckt und reckt sich zur Wiederaufnahme. Gespielt wird das Stück  (vom Fonds Soziokultur für den Innovationspreis Soziokultur nominiert!)  in Marlin.

Unter den Kastanien in Klein Witzeetze Nr.9 (05864-213) gibt es auch ein Wiedersehen mit

Emmas Glück„, „Ist das die Liebe“ und „Käpt’n Lüttich & Baby Dronte„.

Emmas Glück ist auch schon vorher unterwegs: In Halle und Leipzig!

Alle Termine siehe Spielplan

Die Stadt unter dem Meer

Wird zur Kulturellen Landpartie 2017
wieder aufgenommen!

Fotos von der Generalprobe & der Premiere:

Fotos: kina becker / pictonet.de

Wir sind stolz: Vor der Premiere schon nominiert!!

Der Fonds Soziokultur hat „Die Stadt unter dem Meer“ für den Innovationspreis Soziokultur nominiert.

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„Da muss schon eine riesengroße Stadt unter dem Mittelmeer entstanden sein, in der all die Ertrunkenen Geflüchteten jetzt leben!“

Die surreale Geschichte eines Ortes in dem kein Pass und keine Aufenthaltserlaubnis nötig sind.

Von Hoffnung und Not auf falsche Archen gelockt – gestrandet auf dem Grund des Meeres. Zigtausende ertrunkene Menschen, alle auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben, auf der Suche nach Freiheit.
Verborgen im Mittelmeer begegnen sich lang Versunkene und neu Ertrunkene zu einem Gedankenspiel das für sie zur Wirklichkeit wird.

Spielplan für Die Stadt unter dem Meer

  • zur Zeit keine Termine

    an einem ungewöhnlichen Ort: im Arche-Hof in 29496 Marlin Nr. 9.

    Kartenvorbestellung unter:

    karten@freiebuehnewendland.de oder 058 44 – 99 31

     

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    gefördert von: Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, Stiftung Niedersachsen, Klosterkammer Hannover, Fonds Soziokultur, Stadt Dannenberg, und dem Landkreis Lüchow-Dannenberg

    AKTUELL IM PROGRAMM HABEN WIR:

    und wir sind mobil, kommen gerne zu ihnen.  Für mehr Information bitte auf die Bilder klicken!

     

    Ist das die Liebe

    Ist das die Liebe

     Käpt'n Lüttich und Baby Dronte

    Käpt’n Lüttich und Baby Dronte

     

    EMMAS GLÜCK

    EMMAS GLÜK

     foto t & w wanze theater t.ntBericht...

    Wir sind auf der Suche nach schönen Bühnen und Sälen.

    vor allem in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen, Ludwigslust und in der Altmark.

    Wenn ihr was passendes in eurer Region habt,  dann meldet euch, wir spielen gerne bei Euch. Das gilt z.Z.  für alle Produktionen, die wir noch im Spielplan haben

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