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  • 25.05. - der Du
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  • 30.06. - Emmas Glück

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„Die Eisprinzessin“ und „Geschichte einer Tigerin“

Doppel-Premiere der Freien Bühne Wendland

Foto: Kina Becker

In einer Doppelpremiere zeigt die Freie Bühne Wendland am 5. Mai um 20 Uhr Unter den Kastanien in Klein Witzeetze zwei märchenhafte Stücke für Erwachsene, frech und frivol, gespielt von Kerstin Wittstamm. Regie: Caspar Harlan,

‚Die Geschichte einer Tigerin‘ Ein Gleichnis von Dario Fo erzählt von einem chinesischen Revolutionskämpfer, der „den Tiger hat“, was im Chinesischen bedeutet, dass er niemals aufgibt, bis zur Selbstaufgabe Widerstand leistet. Nach einer schweren Verletzung wird er von einer Tigerin gesund gepflegt. So leben Soldat, Tiegerin und ihr Junges eine Weile in einer Art Patchwork-Familie zusammen, bis der Soldat von den familien- und WG-typischen Diskussionen so genervt ist, dass er lieber in die vom Krieg bedrohte Welt zurückkehrt. Ein echter Dario-Fo: absurd und mit anarchischem Witz.

Wie schon in ihrem Erfolgsstück ‚Emmas Glück‘ spielt Kerstin Wittstamm im rasanten Wechsel eine Vielzahl verschiedener Rollen. Auch im zweiten Stück des Abends steht sie alleine auf der Bühne. Schön, wild und kalt ist die Eisprinzessin. Sie schleicht sich in die Träume der Männer, will sich aber um keinen Preis von ihnen gewinnen lassen. Wie es der König von Sizilien mit Hilfe des Teufels Großmutter dennoch schafft, erzählt F. K. Waechter in seinem erotischen Märchen ‚Die Eisprinzessin‘. Eine Liebesgeschichte für Erwachsene, kraftvoll, zärtlich und voller Witz. Mit Bildern von Uta Helene Götz.

Vorbestellungen unter 05864 213 oder per Mail an udk@harlans.net

Was bald kommt….

  • unsere neue Internetseite ist kurz vorm Erscheinen. Also hin und wieder gucken kommen!
  • die nächste Premiere verkündigen wir mit klopfendem Herzen: 5. Mai, 20 Uhr in Klein Witzeetze  DIE EISPRINZESSIN von Friedrich Karl Waechter
  • Wunderübung unterwegs im Wendland! Termine siehe unter Spielplan

Die erste Premiere im neuen Jahr!

Die Wunderübung  von Daniel Glattauer

   7. Februar Kulturbarbarei Grabow

 

Und wieder spielt die Freie Bühne Wendland mit der „kleinen Form“ : Nach „Der Junge im Bus“ und „Der DU“ nimmt sich die wendländische Theatertruppe „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer vor. Im Rahmen der „Kulturellen Stadtpartie“ hatten Carolin und Uwe Serafin und Gero Wachholz von der Freien Bühne Wendland in der alten Jeetzel Buchhandlung D. Glattauers Beziehungskomödie „Die Wunderübung“ in Form einer Lesung zum Besten gegeben. Die Geschichte um ein zerstrittenes Ehepaar und ihren Paartherapeuten sorgte für jede Menge Wiedererkennungsgelächter im Publikum, sodass sich die Akteure schon gleich nach dem tosenden Schlussapplaus entschieden: das bringen wir als „richtiges Theaterstück“ auf die Bühne!  
Das heillos zerstrittene Ehepaar Dorek macht einen letzten Versuch, seine Beziehung mithilfe des Paartherapeuten Harald zu retten. Dieser diagnostiziert den beiden „eine außergewöhnlich lebendige Streitkultur auf hohem Niveau“, doch mit seinen harm- und hilflos wirkenden Wohlfühlübungen kann er nur scheitern. Da fliegen die Sticheleien und Beschimpfungen wie Wurfmesser durch den Raum und treffen immer. Schließlich kennt man sich und weiß wo es am wehesten tut. Der Triumph der gegenseitigen Bloßstellung und Demütigung ist der einzig mögliche Gewinn. Als gegen Ende der Therapiesitzung die Beziehung endgültig gescheitert und verloren scheint/ in Scherben liegt , greift der Therapeut zu einem verblüffenden Manöver…Werden die Streithähne seine raffinierte Finte durchschauen?

Genüßlich seziert Daniel Glattauer in seinem Stück, dessen umjubelte Uraufführung in Wien weit über hundert Vorstellungen erlebte, die Kommunikationsstörungen des ganz normalen Beziehungswahnsinns. Er macht sich lustig über klischeehafte Geschlechterrollen, immer gleiche Ehekrachmuster, über wichtigtuerisches Psycho-Sprech. Dabei bleibt er seinen Figuren immer liebevoll verbunden, nie liefert er sie  wohlfeilem Hohngelächter aus. Es ist ein befreiendes Lachen der Selbsterkenntnis, das dieser intelligente Komödienautor uns beschert.
(Ein besonderer Clou: das zerstrittene Ehepaar Dorek wird in der wendländischen Version von einem echten Ehepaar gespielt! Wieviel von Glattauers Stück die Serafins aus ihrem eigenen Ehealltag kennen, soll allerdings deren Geheimnis bleiben…)

 

Spielplan für Die Wunderübung

  • zur Zeit keine Termine

    Kartentelefon: 05844-976252 (für Platenlaase: 05864-558)

    und über karten@freiebuehnewendland.de

    Zwei Brüder – ein Schattenspiel


    Eine Stadt in Syrien. Eine belagerte Stadt. Zwei Brüder harren 4 Wochen in ihrer Wohnung aus.

    Es gibt bald keinen Strom mehr, kein Wasser, kein Essen.

    Ein Loch im verbarrikadierten Fenster ist ihr einziger Kontakt zur Aussenwelt.

    Sie haben Angst und muntern sich immer wieder auf durchzuhalten.

    Ein Spiel mit den Schatten der Vergangenheit.

    weitere Spieltermine

    20.1.2018  19:30 ZuFlucht Lüchow, am Busbahnhof

    17.2. 2018 20:00 Kulturverein Platenlaase

    mehr Infos…

     

     

    Theatersommer

    Am Freitag den 25.August hatte „Der Du“ Premiere vor ausverkauftem Haus und begeistertem Publikum in Platenlaase.

    Hier einige Eindrücke von der Generalprobe (Fotos von Kina Becker und Marion Kollenrott):

     

    DER DU

    Luzi, Dora und Eve, sind auf der Flucht vor der Polizei. Auf dem Rücksitz ihres Wagens liegt ein Schwerverletzter. Luzi hat ihn in einer Bar aufgerissen. Beim schnellen Sex auf der Toilette ist er mit dem Kopf gegen die Kloschüssel geknallt und muss jetzt bewusstlos als Projektionsfläche für ihre überbordenden Fantasien herhalten. Der Text von Juliane Wolf ist atemberaubend dicht, von zarter Poesie und anarchischem Witz durchzogen. Die Freie Bühne Wendland wählt einen minimalistischen Ansatz, und stellt so die Kunst der Spielerinnen in den Mittelpunkt, die aus dem Nichts magische Realitäten erschaffen. Es spielen: Jeannette Arndt, Carolin Serafin, Kerstin Wittstamm. Regie: Gero Wachholz.

    https://www.facebook.com/FreieBuehneWendland/videos/1455785071157225/

    Spielplan für der Du

    • 25.05. - 20:00, Kulturbäckerei Lüneburg
    • 26.05. - 20:00, Kulturbäckerei Lüneburg

     

     Der Junge im Bus

    von Suzanne van Lohuizen, für Kinder ab zehn Jahren | Premiere 7. September 2017

     

    An seinem zwölften Geburtstag ging Wichards Mutter für immer fort und ließ ihn allein zurück. Seitdem ist ein Bus, ihr Abschiedsgeschenk an ihn, sein Zufluchtsort, sein Zuhause. Unterstützt wird er von Karolien, die mit ihm umherfährt und für ihnsorgt. Auch nach vielen Jahren durchlebt Wichard wieder und wieder die Konfliktemit seiner Mutter. Er ist „verrückt“, wie er selbst sagt, gefangen in einer unglücklichen Kindheit. Im Bus scheint die Zeit still zu stehen. Um dem Gefühl der Verlassenheit zuentkommen, lädt er sich gern Besucher ein. (zitiert nach Theater Rudolstadt)

    In der Geschichte des schizoiden Jungen Wichard „Der Junge im Bus“ (de jongen inde bus) der Niederländerin Suzanne van Lohuizen wird die Fiktion des Theaters auf eine gerade beängstigende Weise aufgelöst: Das Sein ersetzt den Schein; die Zuschauer sollen glauben sie wohnen einem realen Vorgang bei. Die Auflösung der Fiktion beginnt schon damit, dass Wichard die jugendlichen Zuschauer des Stückes aus ihrem Klassenzimmer in seinen Bus lotst. Mit der Figur des Wichard untermauert Suzanne van Lohuizen noch den Realismus der Szene: sie gibt nicht vor, Wichard sei ein Junge, lässt also nicht einen erwachsenen Schauspieler einen Zwölfjährigen spielen, sondern nutzt gerade den Altersunterschied zwischen Schauspieler und Rolle, um damit die schizophrenen Regressionsschritte Wichards sichtbar zu machen. Die Autorin verlässt scheinbar völlig den Bereich der Fiktion, wenn die Jalousien vor den Fenstern des Busses hochgehen und die Zuschauer Wichards Mutter tatsächlich über die Straße weggehen sehen. Gleichzeitig aber leugnet das Stück die Gesetzte der Alltagsrealität: die ebenso angstbesetzten wie sehnsuchtsvollen Erinnerungen Wichards an seine Mutter werden szenische Realität – seine Mutter tritt auf. Gerade dadurch, dass diese Phantasieszenen eingebettet sind in Szenen größtmöglicher Illusion von Realität, erscheint auch sie als real, als wahr. Der Grundstein für ein Verständnis der Krankheit bei den Jugendlichen Zuschauern ist gelegt.

    (zitiert aus „Spielplatz 2, Verlag der Autoren“)

    (Fotos von Kina Becker und Marion Kollenrott)

    Spielplan für Der Junge im Bus

    • zur Zeit keine Termine

      weitere Vorstellungen sind in Planung

       

      AKTUELL IM PROGRAMM HABEN WIR AUCH NOCH:

      und wir sind mobil, kommen gerne zu ihnen.  Für mehr Information bitte auf die Bilder klicken!

       

      Ist das die Liebe

      Ist das die Liebe

       Käpt'n Lüttich und Baby Dronte

      Käpt’n Lüttich und Baby Dronte

       

      EMMAS GLÜCK

      EMMAS GLÜK

       

      Wir sind auf der Suche nach schönen Bühnen und Sälen.

      vor allem in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen, Ludwigslust und in der Altmark.

      Wenn ihr was passendes in eurer Region habt,  dann meldet euch, wir spielen gerne bei Euch. Das gilt z.Z.  für alle Produktionen, die wir noch im Spielplan haben

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