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STADT UNTER DEM MEER

Die surreale Geschichte eines Ortes in dem kein Pass und keine Aufenthaltserlaubnis nötig sind.

Von Hoffnung und Not auf falsche Archen gelockt - gestrandet auf dem Grund des Meeres. Zigtausende ertrunkene Menschen, alle auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben, auf der Suche nach Freiheit.

Da muss schon eine riesengroße Stadt unter dem Meer entstanden sein! Verborgen im Mittelmeer begegnen sich lang Versunkene und neu Ertrunkene zu einem Gedankenspiel das für sie zur Wirklichkeit wird.
Wir entdecken – nicht Atlantis – aber einen Ort voller Geschichten über Träume, Flucht und Ankommen.

Voller Poesie, manchmal komisch, verzweifelt, in verschwenderischer Bilderfülle. Betörende und verstörende Musik an Stahlcello, Flügel, Bass und Wasserinstrumenten.

Ein multimediales Theaterkunstwerk in Wort, Tanz, Musik und Video

  • Regie: Ursula Pehlke
  • Es spielen: Hamod Al Refai, Wesam Ajini, Fabienne Schürch, Kerstin Wittstamm, Lennart Müller, Heike Pallokat, Hauke Stichling-Pehlke, Hamid Arefi, Omid Kuhestani, Ursula Pehlke
  • Musik: Johannes Ammon und Achim Oerter
  • Bühne: Stephan Rätsch
  • Video: Kina Becker, Ursula Pehlke
  • Texte: Christian Saak, arabische & europäische Dichter und Denker, Ensemble
  • Licht: Peter Gwodz

Gefördert von: Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, Stiftung Niedersachsen, Klosterkammer Hannover, Fonds Soziokultur, Stadt Dannenberg und dem Landkreis Lüchow-Dannenberg

Stadt unter dem Meer ist vom Fonds Soziokultur mit dem 2. Platz des Innovationspreises 2016 ausgezeichnet worden!

Das Projekt »Stadt unter dem Meer« vom Kulturbahnhof Hitzacker in Zusammenarbeit mit der Freien Bühne Wendland erhält den 2. Preis in Höhe von 5.000 Euro für seine beispielhafte Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n). Das interkulturelle, multimediale Theaterstück überzeugte die Jury durch die „Mächtigkeit der inszenierten Bilder", die einen imaginären Raum aufscheinen lassen, der symbolisch für die auf der Flucht im Mittelmeer Ertrunkenen steht. In der »Stadt unter dem Meer« wurden dabei anhand autobiographischer Texte von Geflüchteten versunkene Visionen von Menschlichkeit und neuer Beheimatung, Freiheit und Gerechtigkeit verhandelt. (zitiert aus der Pressemitteilung Fonds Soziokultur)

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Fotos: Kina Becker